Fair geht vor! Mobbingprävention

Gesamtschule am Lauerhaas

 

FAIR geht vor!

Konzept für die Prävention von Mobbingproblemen

an unserer Schule

Wie an jeder Schule kann Mobbing auch an unserer Schule vorkommen. Wir tun etwas dagegen!

An unserer Schule wollen wir fair miteinander umgehen, daher hat jede Form von Mobbing bei uns keinen Platz.

 

Was versteht man eigentlich genau darunter?

Wird eine Person in der Schule wiederholt und über einen längeren Zeitraum hinweg verbal und/oder körperlich angegangen, ist dies nicht fair. Dann agieren mehrere Personen gegen eine. Diese Aktionen finden zumeist verdeckt statt. Es besteht ein „Kräfteungleichgewicht“. Die einzelne Person ist zu schwach, um sich zu wehren und hat meistens keine Person an ihrer Seite, die für sie eintritt. Es besteht eine deutliche Unterlegenheit. Die Taten haben mit Ausübung von Macht zu tun und sie haben das klare Ziel, jemanden zu schädigen.

 

Was tun wir an unserer Schule dagegen?

An unserer Schule gibt es das Programm „FAIR geht vor!“. Dieses Programm wird geleitet von einer weiteren Beratungslehrkraft, die für alle drei Abteilungen zuständig ist.

 

Schulintern haben wir mit diesem Programm ein Verfahren abgesprochen, wie wir bei solchen Problemen unbürokratisch und schnell helfen können. „FAIR geht vor!“ folgt dem „No Blame Approach“ („Keine Schuld-Ansatz“ oder „Unterstützergruppen-Ansatz“).

Welche Ziele verfolgt „FAIR geht vor?“:

*         Opferschutz ist oberstes Kriterium für alle weiteren Schritte.

*         Das Opfer wird fortlaufend betreut.

*         Es geht um das Wohlergehen der Schülerinnen und Schüler .

*         Es liegt ein ungleichmäßiges Verhältnis zwischen Personen (-gruppen) vor, welches wieder ins Gleichgewicht gebracht werden soll.

*         Die Verhaltensänderung der unfair handelnden Schülerinnen und Schüler  steht im Vordergrund.

*         Die „Mauer des Schweigens“ in der Klasse soll durchbrochen werden, damit die Schülerinnen und Schüler Strategien gegen unfaires Verhalten kennen- und anwenden lernen.

*         Das in der Klasse gestörte Verhältnis soll sich von innen heraus heilen.

Wie genau läuft „FAIR geht vor!“ ab?

1.      Das Opfer und/oder dessen Eltern wenden sich an die Klassenleitung. Die Klassenleitung stößt das Verfahren an. Die Eltern werden über die Klassenleitung auf dem Laufenden gehalten.

 

2.      Die wöchentlich einmal tagende Beratungskonferenz, der die beiden Beratungslehrkräfte der Abteilungen I und II, die Sozialpädagogin und die Beratungslehrkraft für Mobbingprävention angehören, bespricht das Problem. Stuft die Konferenz den Fall als „mobbingverdächtig“ ein, wird die Beratungslehrkraft für „FAIR geht vor!“ tätig. Andernfalls übernimmt die zuständige Beratungslehrkraft oder die Sozialpädagogin die Betreuung.

 

3.      Das konkrete weitere Verfahren ist schulintern abgestimmt und allen Lehrkräften der Schule bekannt. Es wird federführend durch die Beratungslehrkraft für „FAIR geht vor!“ durchgeführt. Eine Veröffentlichung der einzelnen Verfahrensschritte wäre kontraproduktiv für das Verfahren.

 

4.      Erst wenn das Opfer und die Klassenleitung die Lösung bestätigen, gilt das Problem mit uns als gelöst.

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